Hier eine kleine Übersicht über die “Stars” unter den Hunden. Diese Hunde haben herausragendes geleistet, haben Leben gerettet und haben uns zum Lachen gebracht, mit Kunststücken unterhalten oder sind als Legenden in die Geschichte eingegangen.

Balto

Im Jahr 1925 retteten Schlittenhunde durch den Transport eines Serums die Stadt Nome in Alaska vor einer Diphtherieepidemie, da es nur mit ihnen gelang, ein Heilserum von Anchorage nach Nome (das sind ca. 1.500 km) zu transportieren und den Ausbruch einer Diphtherieepidemie zu verhindern. Noch heute erinnert daran das Iditarod, das längste und härteste Schlittenhunderennen der Welt, dass jedes Jahr im März stattfindet. Balto, einem der Leithunde, wurde eine Gedenkstatue im New Yorker Centralpark errichtet.

Barry

Barry vom Grossen St. Bernhard (1800 – 1814) ist der berühmteste aller Hunde, die je den Rettungsdienst versahen. Barry soll über 40 Personen das Leben gerettet haben. 1812 geleitete man ihn auf Wunsch des Priors nach Bern, wo er 1814 den Alterstod starb.

Im Hundefriedhof von Asnières-sur-Seine bei Paris wurde für Barry ein Denkmal errichtet und 1949 wurde seine Geschichte unter dem Titel Barry (Barry – Der Held von St. Bernhard) in Frankreich verfilmt.

Beethoven

Beethoven, ein Bernhardiner, ist der Titelheld eines 1991 in Hollywood gedrehten Familienfilms. Er kommt als Welpe eher zufällig in sein neues Zuhause und mischt seine neue Familie im Laufe seines Heranwachsens mächtig auf.

Benji

Er war der Hundestar der 70er Jahre und spielte neben Stars wie Jane Seymore und Omar Sharif.

Benji wurde aus einem kalifornischen Tierheim geholt, und spielte Millionen ein. Zu Beginn der Dreharbeiten von “Benji – Auf heisser Fährte” war der begabte Mischling schon fast 13 Jahre alt.

Boomer

Ein weiterer Hollywood-Star war Boomer, der Streuner, der zwischen 1980 und 1982 durch die USA streunet und in jeder Folge neue Abenteuer zu bestehen hatte.

Greyfriars Bobby

Bobby, ein Skye Terrier, der durch die ausserordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt wurde.

Bobby lebte im Edinburgh des 19. Jahrhunderts und gehörte dem Polizisten John Gray. Nach dessen Tod im Jahr 1858 soll Bobby den Rest seines Lebens, immerhin 14 Jahre lang, am Grab seines Herrchens auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Angeblich verliess er den Friedhof nur zu den Mahlzeiten im nahe gelegenen “Coffee House”.
Bobby wurde vor einem Pub vor dem Friedhof Greyfriars Kirkyard in Edinburgh ein kleines Denkmal gesetzt.

Huutsch

Huutsch ist der hündische Hauptdarsteller, des 1989 gedrehten Spielfilms “Scott und Huutsch”. Sein Filmpartner war Tom Hanks.

Scott ist ein Polizist mit Sauberkeitswahn und Huutsch ist der einzige Zeuge des Mordes an seinem ehemaligen Herrchen. Eine Hass-Liebe aber zusammen lösen sie den Fall, am Ende stirbt Huutsch jedoch als er Scott das Leben rettet.

Idefix

Idefix ist der Hund von Obelix, aus der Comicreihe “Asterix und Obelix”. Er tauchte erstmals in “Tour de Franceâ” auf. Aus Interesse an deren soeben erworbenem Schinken schloss er sich in Asterix und Obelix an und folgte ihnen unbemerkt bis ins Gallierdorf, wo er von Obelix adoptiert wurde. Der Name Idefix taucht jedoch erst im Folgeband “Asterix und Kleopatra” auf.

Jerry Lee

Jerry Lee ist ein Deutscher Schäferhund und der Hauptdarsteller des Films “Mein Partner mit der kalten Schnauze”.

Jerry Lee arbeitet als Drogenspürhund in San Diego, sein unfreiwilliger Partner ist der absolut hundeunerfahrene Polizist Mike Dooley.

Kommissar Rex

Kommissar Rex ist der Titel einer österreichischen TV-Kriminalreihe. Namensgebender der Serie ist der Schäferhund Rex, der zunächst von “Reginald von Ravenhorst”, später von “Rhett Butler” dargestellt wurde.

Laika

Die Hündin Laika war das erste Lebewesen, das die Erde im Orbit umkreiste. Im Rahmen der Mission “Sputnik 2″ wurde sie am 3. November 1957 an Bord der sowjetischen Raumkapsel ins All geschickt.

Laikas Rückkehr zur Erde war in der Mission nicht vorgesehen. Ursprünglich war geplant, Laika nach zehn Tagen im Orbit vergiftetes Futter zu verabreichen, um ihr einen qualvollen Tod beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zu ersparen. Tatsächlich starb das arme Tier bereits zwischen fünf und sieben Stunden nach dem Start an Überhitzung und Stress.

Lassie

Lassie ist eine Hündin der Rasse Collie Rough und die Hauptfigur von Büchern, Filmen und Fernsehserien.

Lassie wurde von dem britisch-US-amerikanischen Schriftsteller Eric Knight geschaffen, der 1938 die Kurzgeschichte Lassie Come-Home in der Saturday Evening Post veröffentlichte. 1940 folgte eine Veröffentlichung als Roman.

1943 kam der erste Lassie-Film Lassie Come Home (“Heimweh”) mit der 10-jährigen Elizabeth Taylor in die Kinos. Es folgten weitere und zwischen 1958 und 1974 eine TV-Serie. Lassie ist einer der beiden Hunde, denen ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewidmet wurde.

Der erste Hund, der Lassie in der Fernsehserie spielte, war ein Rüde namens Pal, einige seiner Nachkommen spielten ebenfalls die Rolle Lassies.

Nipper

Nipper (* 1884 in Bristol; + September 1895 in Kingston upon Thames, England) war der Hund, der auf den Labels verschiedener Plattenfirmen aufmerksam der Stimme seines Herrchens lauscht.

Über die Herkunft von Nipper ist sehr wenig bekannt. Sein erstes Herrchen, Mark Barraud, hatte ihn wahrscheinlich auf der Strasse aufgelesen.

Nach dem Tod von Mark Barraud nahm ihn sein Bruder Francis, von Beruf Maler, bei sich auf. Dessen Phonograph übte eine ungeheure Faszination auf den Hund aus, der oft andächtig vor diesem Rekorder sass und herauszufinden versuchte, woher die Stimme seines Herrchens kam.

Francis Barraud war von diesem Schauspiel derart beeindruckt, dass er drei Jahre nach Nippers Tod ein Gemälde davon anfertigte. Die neu gegründete Gramophone Company kaufte ihm das Bild, inklusive Copyright, 1899 für insgesamt 100 Pfund ab, um es in ihren Zeitungsannoncen zu verwenden.

Pete

Der orginal Pete aus der Serie “Die kleinen Strolche” war Peter, ein reinrassiger American Pitbull Terrier. Sein Markenzeichen, der Augenring wurde gefärbt, Petey hatte ihn nicht von Natur aus. “Die kleinen Strolche” ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten frühen Kino-Filmserien mit der Pete zum berühmtesten Film-Hund vor Rin Tin Tin und Lassie wurde.

Plisch und Plum

Plisch und Plum ist der Titel einer Geschichte von Wilhelm Busch.

In der Geschichte Buschs sind Plisch und Plum zwei ungezogene Hunde, die den beiden ebenso ungezogenen und streitsüchtigen Jungen Paul und Peter zugelaufen sind.

Pluto

Pluto ist ein Hund unbekannter Rasse, der durch die Filme und Comics von Disney bekannt wurde. Pluto ist abwechselnd der Haushund von Micky Maus, Donald Duck und auch Goofy. Allerdings gab es in den 1940ern und 50ern auch animierte Kurzfilme, in denen er als eigenständige Figur zu sehen war.

Pluto wurde nach dem Zwergplaneten Pluto benannt. Dieser wurde 1930 entdeckt, im gleichen Jahr, in dem die Figur erfunden wurde.

Rin Tin Tin

Rin Tin Tin war ein Deutscher Schäferhund, der nach dem ersten Weltkrieg mit heimkehrenden Soldaten von Frankreich in die USA gelangte. Dort fiel er der Filmindustrie auf und spielte in 26 Filmen die Hauptrolle. Das sind weit mehr Filme, als Lassie drehte!

Rin Tin Tin erhielt bei der Adresse 1625 Vine Street einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Scooby-Doo

Scooby-Doo ist eine sehr erfolgreiche Zeichentrickserie aus den USA, deren
Namensgeber die sprechende Deutsche Dogge Scooby-Doo ist.

Die Originalserie wurde in den USA von 1969 bis 1976 ausgestrahlt.
Seit Oktober 2004 hält Scooby-Doo den Guinness-Weltrekord für die Zeichentrickserie mit den meisten Episoden.

Snoopy

Snoopy ist Charlie Browns Hund und gleichzeitig der eigentliche Star der Comicserie “The Peanuts”. Meistens liegt der Beagle auf dem Dach seiner Hundehütte und gibt sich philosophischen Gedanken hin. Snoopy kann natürlich nicht reden, aber er verständigt sich mit Gedanken und Tänzen Ansonsten lebt er in einer Phantasiewelt, in der er als das französische „Fliegerass des Ersten Weltkrieges“ die Welt vor dem Roten Baron beschützt, als der „weltberühmte Supermarktkassierer“ („Genaugenommen gibt es auf der ganzen Welt nicht mehr als ein Dutzend weltberühmter Supermarktkassierer“) oder als der „weltberühmte Eistanztrainer“ agiert.

Snuppy

Snuppy ist eine Abkürzung für „Seoul National University Puppy“ und bezeichnet einen geklonten afghanischen Windhund, der am 24. April 2005 von einer Labrador-Retriever-Hündin zur Welt gebracht wurde. Seine Erbinformation stammt aus Hautzellen eines Ohrs seines Vaters. Snuppy ist somit der einzige lebende geclonte Hund.

Susi und Strolch

Susi und Strolch ist die fünfzehnte Walt Disney-Produktion.
Die Uraufführung fand am 16. Juni 1955 statt.
Cocker-Dame Susi, aus gutem Hause, verliebt sich in den Straßenköters Strolch. Natürlich nicht sofort, erst müssen Sie einige Missverständnisse ausräumen und Gefahren bestehen. Wie bei jedem Disney-Film gibts auch hier ein Happy-End.

Stuczel

Bei Winterstein an der Emse im Thüringer Wald kann sich der Fremde das
“Stuczel”-Denkmal anschauen. Stuczel überbrachte jahrelang die Liebesbriefe zwischen der schönen Hilarie von Wangenheim auf Schloss Winterstein und dem Ritter Kurt von Wenckheim in Gothas Diensten auf Burg Friedenstein. Als Stuczel am 19. März 1650 starb, errichteten ihm die mittlerweile glücklich Vermählten ein Denkmal.


1 Kommentar

Hundenamen | Meine Online Hundeschule Erfahrungen · 14. April 2020 um 22:16

[…] beliebte Quelle bei der Namensfindung sind prominente Hunde. Oftmals sind schöne und trotzdem ausgefallene Namen dabei. Natürlich werden viele Hundebesitzer […]

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.