Wer sich einen Hund anschafft, muss anfänglich auf vieles achten und sollte sich mit einigen Hundetraining Tipps schon einmal auf die große Aufgabe der richtigen Hundeerziehung einstellen. Aber auf was muss der pflichtbewusste Hundebesitzer achten, damit die Hundeerziehung mit Erfolg gekrönt ist? Mit einigen Hundetraining Tipps wird das Hundetraining leicht gemacht und Sie erhalten eine zielorientierte Anleitung für Ihren vierbeinigen Liebling.

1. Fleißiges Üben mit Belohnung

Generell steht immer an erster Stelle das ruhige und ausdauernde Üben, sodass der Hund lernt, seine Grenzen zu erfassen und weiß, wer Herr im Haus ist. Für gutes Benehmen und Lösen der Aufgabe erhält der Vierbeiner ein Lob oder kleine Leckereien. Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht zu früh oder etwa bei Nichterfüllung der Aufgabe gelobt wird, denn sonst verliert er die Orientierung und tanzt Ihnen auf der Nase herum.

2. Stubenreinheit geht nur mit Konsequenz

Am Anfang jedes Hundetrainings Zuhause steht sicherlich die Stubenreinheit. Hier muss man konsequent und am besten nach Plan vorgehen. Alle zwei Stunden sollte der kleine Hund vor die Tür beziehungsweise in den Garten gesetzt werden – auch nachts, was sicherlich am schwersten fällt. Führt man dieses allerdings gewissenhaft durch, so wird der neue Mitbewohner schnell sauber. Hierbei darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Hund wie auch ein Baby nicht immer gleich schnell ist. Manche Welpen brauchen eben etwas länger, als die anderen.

3. Hunde sollten an der Leine gehen können

Wichtig ist, dass ein Hund gut an der Leine geführt werden kann. Je früher Sie damit beginnen um so besser. Auch wenn es bei einem Hundebaby gar nicht so einfach ist. Hier ist der Spieltrieb noch so groß, dass ein Welpe gar nicht daran denkt, an einer Schnur geführt zu werden. Die besten Erfolge erreicht man, wenn der Hund langsam an die Leine gewöhnt wird und man es zu Beginn nicht gleich übertreibt.

Es ist ganz normal, wenn sich Ihr Hund darüber freut, dass er nach draußen darf. Das Holen der Leine sollte deshalb zum Ritual werden und dem Hund signalisieren, dass er Gassi geht.

4. Fütterungszeiten einhalten

Wer sein Haustier gesund ernähren will, muss nicht nur die hundegerechte Nahrung geben, sondern sollte den Vierbeiner auch an Essenzeiten gewöhnen. Es gibt nichts Unangenehmeres, als einen bettelnden Hund, der andauernd an einem hochspringt. Entscheidend dabei ist, dass sich alle Personen an diese Regeln halten. Dem Hund vom Tisch etwas geben oder ihm Schokolade verabreichen davon sollte dringlich abgeraten werden.

5. Gehorsam und klare Rangverhältnisse schaffen

Wer eine Hundeerziehung ohne Stress erleben will, sollte von vorneherein für eine klare Rangfolge sorgen. Das heißt, zuerst kommen die Menschen und dann erst der Hund. Es darf gar nicht soweit ausschreiten, dass der Hund das Familienleben dominiert. Nur wer sich unsicher und ängstlich zeigt, wird von dem Tier nicht als Ranghöchster akzeptiert. Klare und eindeutige Kommandos führen dazu, dass der Hund den Hundebesitzer als Boss bejaht und ihm gehorcht.

Ein gutes Hundetraining ist sicherlich nicht einfach. Wer sich aber an diese Hundetraining Tipps orientiert, wird einen folgsamen und lieben Hund erziehen, den man überall mit hinnehmen kann.