Die Anschaffung eines Hundes
Die Anschaffung eines Hundes

Die Anschaffung eines Hundes

Dass man mit Hunden regelmäßig spazieren gehen muss, ist jedem Hundeliebhaber, der sich seinen ersten Vierbeiner anschaffen will, klar. Wie eine Fellnase aber das Leben verändern wird, können sich die wenigsten vorstellen. Wer seinem neuen vierbeinigen Freund ein schönes Zuhause bieten möchte, muss sich daher darüber im Klaren sein, dass er für ein ganzes Hundeleben lang Verantwortung übernimmt.

Passende Informationen für jede Lebensphase

Deshalb ist es wichtig, dass Herrchen oder Frauchen immer auf den Punkt informiert sind, was ihr Tier in der jeweiligen Lebensphase benötigt. Kommt ein Welpe ins Haus, muss man beispielsweise wissen, wie dieser stubenrein wird und wann er wie gefüttert werden sollte. Später treten andere Fragen in den Vordergrund, zum Beispiel die nach dem Zahnwechsel oder einer möglichen Kastration. Besitzer erwachsener Tiere wiederum interessieren sich vor allem dafür, wie der Vierbeiner in Form bleibt, wie mögliche Altersanzeichen zu erkennen sind oder wann die Zeckenzeit beginnt.

Im Vorfeld ist einiges zu klären

Bevor ein Vierbeiner ins Haus kommt, sollte nicht nur geklärt sein, welcher Hund zu den eigenen Wohn- und Lebensverhältnissen passt und ob es ein Tier vom Züchter oder aus dem Tierheim sein soll. Zudem muss man wissen, ob man auch wirklich die nötige Zeit und Geduld aufbringt, um einen kleinen Welpen zu erziehen, und ob man dem Vierbeiner in der näheren Umgebung genügend Auslauf bieten kann. Außerdem kommt im Laufe eines Hundelebens einiges an Kosten – für Futter, Tierarzt, Hundesteuer und Tierhalter-Haftpflichtversicherung – auf den Halter zu. Für Mieter stellt sich zudem die Frage, ob die Hausverwaltung die Tierhaltung gestattet. Das Wichtigste für ein harmonisches Zusammenleben mit dem Vierbeiner aber ist, dass wirklich alle Familienmitglieder mit einem Hund als Hausgenossen einverstanden sind.

Vorsicht beim Kauf von Hundewelpen

Hundewelpen-Rassehunde sind eine Ware, mit der viele unseriöse Händler und Züchter auf dem Tiermarkt viel Geld verdienen. Dieser kommerzielle Verkauf von Hundewelpen hat nichts mit Hundezucht zu tun. Er ist Tierquälerei und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Dieses eBook möchte vor dem Hundekauf bei Händlern warnen und aufzeigen, welches Leid der Hundekauf bzw. Verkauf von Hundewelpen nach sich ziehen kann.

Schmutzige Geschäfte auf dem Tiermarkt. Der Hundeverkauf von Hundewelpen

So manch ein Hundeverkauf kann einem schon die Zornesröte ins Gesicht treiben, wenn man hört, wie so genannte „Hundezüchter“ auf dem Tiermarkt vorgehen. Da werden Hundewelpen über das Zoofachgeschäft verhökert und wochenlang in einem Glaskasten festgehalten. Andere Händler bieten Ihre „Rassehunde“ auf Wochenmärkten zu Schnäppchenpreisen an. Andere verkaufen Hundewelpen in der Kaufhauszooabteilung oder per Versandhandel über das Internet im Onlineshop. Viele Händler bieten den Hundeverkauf mit blumigen Beschreibungen im Internet an.
Der Website-Besucher sieht niedliche Hundewelpen auf einer perfekt und seriös gestalteten Hundezüchter-Homepage, die den Eindruck eines guten Hundezüchters vermittelt. Oftmals stehen dann hinter diesen Internet-Angeboten brutale „Hundefabriken“, die Hundewelpen in Massenproduktion werfen lassen. 100 Hundewelpen in wenigen Wochen sind da keine Seltenheit. Diese gewissenlosen Menschen kaufen i.d.R. wenige Ahnentiere und lassen in steter Inzucht Paarungen produzieren. Das geht dann solange, bis die nächsten Generationen Missbildungen und extreme gesundheitliche Defekte aufweisen. Die erschöpften Hündinnen werden als reine Wurfmaschinen genutzt um maximales Kapital zu erbeuten. Die
Hundewelpen und ihre Eltern werden unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen gehalten. Die Hundewelpen werden wegen des Hundeverkaufs viel zu früh von ihren Eltern und Geschwistern getrennt.

Die Tatsache, dass es auch Bindungen von seriösen Hundezüchtern zu Händlern gibt, macht die Sache für den ahnungslosen Hundekäufer nicht einfacher. So geben einige Züchter Hundewelpen aus „schwachen Würfen“ an Händler zum Hundeverkauf ab. Oder andersherum soll es Hundezüchter geben, die ihre Würfe mit Hundewelpen von Händlern aufstocken. Vielen Berichten ist zu entnehmen, dass organisierte Händler-Banden in Tschechien und Polen Hundewelpen wie am Fließband produzieren, um sie auf dem deutschen Tiermarkt an ahnungslose Familien zu verkaufen.
So süß die kleinen Hundewelpen auch sein mögen: Widerstehen Sie!
Diese Hunde sind keine Rassehunde. Es handelt sich hierbei um kranke Hundewelpen, die nicht reinrassig sind, sondern einer Wildzucht entstammen. Mit einem Hundekauf unterstützen Sie diese organisierte Kriminalität und das Leiden weiterer HundewelpenGenerationen. Bitte lesen Sie die folgende Geschichte von Welpe Lea, um nachvollziehen zu können, welches unermessliche Leid diesen Hundewelpen und den betrogenen Besitzern angetan wird:

Hundehandel aus Sicht eines Hundewelpen.

Leas Geschichte:

„Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren wurde. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten durch Hundeverkauf und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche – wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Hundewelpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen, und nichts ist schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Hundewelpen-Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchens ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.

Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich… Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware vom Tiermarkt.

In ewiger Treue Eure Lea

Veröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis, 1999 J. Ellis – bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

 

Kranke Hundewelpen statt gesunde Rassehunde

Bei Hundewelpen aus einer Wildzucht werden i.d.R folgende Auffälligkeiten festgestellt:
• Fehlende Sozialisation
• Unfähigkeit der Bindung an den Menschen (Scheuheit)
• Genetische Defekte und Infektionen, die häufig schon in den ersten Lebensmonaten zum Tod führen
• Gelenk-, Knie- und Hüftprobleme (z.B. HD = Hüftdysplasie)
• Irreparable Skelettschäden
• Nichtimpfung führt häufig zu Spülwürmern. Daraus resultiert nicht selten ein Darmverschluss, der tödlich enden kann.
• Viele Erbkrankheiten treten erst nach mehreren Jahren auf.

Die meisten Hundewelpen, die auf dem Schnäppchen-Tiermarkt zum Hundeverkauf feilgeboten werden, sterben bereits mit jungen Jahren an den Folgen Ihrer Zucht.
Ich appelliere an Sie, liebe Leser: Tätigen Sie keinen Hundekauf aus Mitleid. Sparen Sie nicht beim Hundekauf von Hundewelpen und investieren Sie in gesunde Hundewelpen. Wenn Sie beim Kauf von Hundewelpen auf dem Tiermarkt Verstöße gegen das Tierschutzgesetz feststellen (z.B. illegalen Hundeverkauf), dann melden Sie das beim Tierschutz.

 

Wie Sie sich gegen Hundehändler schützen können

Wer sich für den Hundekauf bzw. die Hundehaltung eines Rassehundes bei einem Hundezüchter entschieden hat, sollte sich vorher gut über die Vor- und Nachteile informieren. Erfahren Sie, wie ein hundgerechter Hundezwinger bei einem seriösen Hundezüchter aussehen muss und wie Sie es vermeiden, beim Hundekauf abgezockt zu werden. Mit den folgenden Beiträgen möchte ich interessierten Hundefreunden dabei helfen, einen seriösen Hundezüchter zu finden, der tierschutzgerechte Hundehaltung praktiziert indem er z.B. Hunde in einem artgerechten Hundezwinger hält, statt in unwürdigen und unhygienischen Ställen, um sie anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Erfahren Sie, wie sich seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden.

 

Seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden

Hundezüchter sind nicht gleich Hundezüchter. Wie in allen Bereichen und Branchen gibt es auch hier qualitative Unterschiede. Das größte Problem vor einem Hundekauf bei einem Hundezüchter ist es jedoch, seriöse Züchter von brutalen und skrupellosen Geschäftemachern zu unterscheiden. Wenn Sie sich also mit dem Gedanken der Hundehaltung und des Hundekaufs tragen, benötigen Sie sehr viel Geduld und ein wenig Detektivsinn. Denn Sie dürfen auf keinen Fall dort einen so genannten „Rassehund“ kaufen, wo es ausschließlich darum geht, Geld mit Hunden zu verdienen. Seriösen Züchtern geht es nicht in erster Linie um das Geld. Sie suchen das passende Zuhause für ihre Hundewelpen. Seriöse Hundezüchter verdienen nicht sehr viel. Das Geld reicht gerade aus, den Aufwand der Aufzucht zu decken. Denken Sie immer daran: Ein seriöser Hundezüchter sucht keine Käufer für seine „Produktion“, sondern liebe Hundeeltern für seine Welpen. Tun Sie sich und den Hunden einen Gefallen und beachten Sie die folgenden Tipps zum Hundekauf beim Hundezüchter.

 

Was Sie bei der Suche nach einem Hundezüchter beachten sollten:

• Die Hundezwinger-Anlage ist verschmutzt und unhygienisch. Überall liegen Kot-und Urinreste herum. Hier können Sie umgehend kehrtmachen. Das hat nichts mit artgerechter Hundehaltung und Seriosität zu tun. Ein Hundezwinger muss gepflegt und hygienisch einwandfrei sein.
• Wenn der Hundezwinger zwar sauber, aber die Hundezwinger Anlage insgesamt eher einem Gefängnis aus Gittern und Käfigen ähnelt, dann lassen Sie die Finger von diesem Hundezüchter. Hier wird Hundehaltung offensichtlich von einem Strategen, aber nicht von einem Hundefreund betrieben.
• Die Welpen/Hunde zeigen kein Interesse am Züchter und wenden sich lieber anderen Dingen zu. Hieraus können Sie schließen, dass der Hundezüchter möglicherweise zu wenig Zeit für seine Hunde investiert.
• Man zeigt Ihnen nicht den vollständigen Lebensbereich der Welpen, sondern nur einen Bereich wie z.B. den Hundezwinger. Auch hier gilt: Abstand halten.
• Fragen Sie den Züchter Löcher in den Bauch. Seriöse Züchter beraten Interessenten zu allen Fragen der Hundehaltung und der Hunderasse. Lassen Sie sich umfassend Auskunft geben über die Fressgewohnheiten, Krankheiten, Impfungen, etc.
• Ein seriöser Züchter verkauft seine Hunde nicht über Zoofachgeschäfte, Wochenmärkte oder gar per Versandhandel.
• Überprüfen Sie die Zugehörigkeit des Züchters zu einem angegliederten Rassezuchtverein, der im Idealfall dem Dachverband für das deutsche Hundewesen (VDH) bzw. der Organisation der Fédération Cynologique Internationale (FCI) angegliedert sein sollte.
• Misstrauen Sie Inseraten in Tageszeitungen. Gute Züchter verfügen über zahlreiche Kontakte und haben es nicht nötig, Anzeigen zu schalten
• Vorsicht, wenn ein Hundezüchter mehr als eine Rasse anbietet. Züchter, die mehrere Rassen gleichzeitig züchten, sind kommerzielle Hundevermehrer und keine liebevollen Hundezüchter.
• Achten Sie darauf, dass die Welpen mehrmals grundgeimpft, entwurmt, tätowiert oder mit einem Chip versehen sind. Lassen Sie sich die dazugehörigen Bescheinigungen, wie Impfpass und Gesundheitszeugnis, zeigen.
• Achten Sie auf das Abgabealter der Welpen. Ein guter Züchter gibt seine Welpen nicht vor der achten Lebenswoche ab.
• Treffen Sie keine Hundekauf-Entscheidung am Telefon. Ein Züchter, der so etwas macht, ist kein seriöser Züchter.
• Beobachten Sie, ob es eine enge Bindung zwischen den Tieren und dem Hundezüchter gibt. Manchmal sagt das mehr über die Hundehaltung aus, als so manches technische Detail.
• Ein seriöser Züchter hat nichts dagegen, wenn Sie mehrmals vorbeikommen, nach den Welpen schauen, deren Eltern sehen und den sonstigen Lebensraum der Hunde inspizieren möchten.
• Ein Hundezüchter fragt Sie kritisch nach Ihren Lebensumständen, um herauszufinden, ob Sie und Ihr Umfeld für Hundehaltung geeignet sind.
• Ein seriöser Hundezüchter schließt einen Kaufvertrag ab. Neben Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer sollten hier folgende Details aufgeführt sein:
Tätowierungsnummer/Chipnummer des Welpen, Name, Zuchtbuchnummer und Wurfdatum, Kaufpreis und Zahlungsart, Übergabedatum, Krankheiten/Mängel
• Versuchen Sie herauszufinden, ob andere Käufer zufrieden waren mit den Hunden dieses Züchters. Geben Sie den Namen des Hundezüchters in eine InternetSuchmaschine ein oder fragen Sie in speziellen Hundeforen, ob jemand Erfahrungen mit dem Hundezüchter hat.
• Fragen Sie nach den Papieren der Welpen. Sollten keine Papiere vorhanden sein, kann es sich um einen Wildzüchter statt um einen seriösen Hundezüchter handeln.

 

Welpenvermittlung / Hundevermittlung – Tipps

In diesem Abschnitt möchte Ihnen ein paar Tipps für die Welpenvermittlung bzw. Hundevermittlung eines Vierbeiners auf den Weg geben. .

Welpen- und Hundevermittlung im Internet

Die Welpenvermittlung im Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt Webseiten von Hundezüchtern, Hobbyzüchtern oder auch Privathaushalten, die die Termine Ihrer Würfe hier ankündigen. Oft sind Bilder von niedlichen Welpen und den Elterntieren auf diesen Webseiten abgebildet.
Andere Webseiten der Online-Welpenvermittlung haben die Funktion einer Suchmaschine. Hier gibt man in das Suchfeld ein, ob es sich bei dem gewünschten Hund um einen Rassehund oder um einen
Mischlingshund handeln soll. Kriterien wie Farbe, Fellbeschaffenheit, Größe und Geschlecht können ebenfalls angegeben werden. Diese Hundevermittlung sucht dann nach den gewünschten Kriterien den geeigneten Züchter bzw. Halter und teilt Ihnen Adresse und Telefonnummer mit.
Über Webseiten für Welpenvermittlung bzw. Hundevermittlung verfügen auch die einzelnen Rassehundevereine oder der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH).

 

Hundevermittlung bei Rassehundevereinen

Um bei der Suche einer seriösen Welpenvermittlung an die richtige Stelle zu geraten, empfiehlt sich der direkte Kontakt zu einem Rassehundeverein. Je nachdem, welche Rasse Sie wünschen, Rassehundevereine bieten i.d.R. immer auch eine Hunde- oder Welpenvermittlung an. Eine großzügige Übersicht bietet der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf seiner Homepage www.vdh.de an.
Hier finden Sie über 140 VDH-Mitgliedsvereine mit Adressen und Telefonnummern, die eine Welpenvermittlung anbieten.

 

Welpenvermittlung bei Hundeclubs und Vereinen für Hundesport

In jeder Stadt gibt es Hundeclubs und Hundesportvereine. Schauen Sie im Telefonbuch Ihrer Stadt nach, und nehmen Sie Kontakt mit einem Hundeclub Ihrer Wahl auf. Diese Vereine stehen der Welpenvermittlung i.d.R. sehr offen gegenüber und haben sicher den einen oder anderen Tipp. Hundeclubs sind auch interessant für Hundefreunde, die eine Welpenvermittlung von Mischlingshunden suchen. Vielleicht machen Sie hier schon erste wichtige Kontakte für spätere Hundefreizeitaktivitäten.

 

Hundevermittlung bei Tierärzten

Tierarztpraxen sind gute Orte für die private Welpen-/Hundevermittlung. Erkundigen Sie sich nach einem Tierarzt in Ihrer Nähe und statten Sie ihm einen Besuch ab. In den meisten Wartezimmern von Tierärzten hängen private Abreißzettel. Diese sind oft von Patienten dort platziert, die Hunde oder Welpen abzugeben haben. Erkundigen Sie sich vorher beim Tierarzt über den Anbieter. Der Tierarzt als Hundevermittlung eignet sich sowohl bei der Suche nach Rassehunden wie auch nach Mischlingshunden.

 

Hundevermittlung und Welpenvermittlung im Tierheim

Eine sehr gute Adresse sind die Tierheime. Hier gibt es zahlreiche Rasse- und Mischlingshunde, die auf ein neues Zuhause warten. Der Vorteil für Sie: Sie bekommen einen gepflegten, geimpften und ärztlich untersuchten Hund mit einem Mikrochip (amtl. Registrierung). Beachten Sie jedoch, dass für diesen Service Kosten zwischen 150 bis 250 Euro anfallen. Weiter müssen Sie neben Ihrem Personalausweis alle Familienmitglieder, (auch bereits vorhandene Hunde und Katzen) zu einem Vorstellungsgespräch mitbringen. Planen Sie für diesen Besuch etwa ein bis zwei Stunden ein.

 

Welpenvermittlung bei Ausstellungen und Hundemessen

Besuchen Sie doch mal eine Hundemesse oder Hundeausstellung. In vielen Städten gibt es solche Veranstaltungen. Hier finden Sie zahlreiche Infostände und Fachleute vor, die sich mit Hunden auskennen und sicher einen wertvollen Tipp parat haben.

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