Die besten Tipps gegen Futtermäkeligkeit beim Hund

Gehört euer Hund auch zu den Kandidaten, denen das Futter an einem Tag gut schmeckt, und an den darauffolgenden wieder nicht mehr? Ich habe dieses Problem bei meinem Buben zwar zum Glück nicht, habe jedoch viele Kundenhunde, die genau mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Daher stelle ich euch heute einmal ein paar Tipps vor, die euch helfen können, die Futtermäkeligkeit in den Griff zu bekommen.

Der erste wichtige Punkt bei einem Hund, der auf einmal nicht mehr richtig fressen will oder noch nie wirklich gut gefressen hat ist der Gang zum Tierarzt. Wenn ein Hund schlecht frisst, ist er oftmals nicht mäkelig, sondern es könnte auch eine Erkrankung dahinterstecken, wie z.b. Probleme mit dem Magen, der Verdauung oder gar den Zähnen. Daher ist es zu aller Erst unerlässlich, diese Thematik vom Tierarzt abzuklären lassen.

Ist der Hund allerdings gesund, gibt es einiges Nützliche was man versuchen kann, um ihm das Fressen wieder schmackhafter zu machen. Viele Hunde, gerade Welpen, die immer dasselbe Futter bekommen haben, wie z.b ihr Welpenfutter, sind dieses so sehr gewöhnt, dass sie danach nur schlecht ein anderes Futter fressen wollen. Hier heißt es dem Hund langsam an ein neues Futter zu gewöhnen. Dies klappt am besten, indem man kleine Mengen des neuen Futters in das Alte mischt. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass sich der Hund somit langsam an das neue Futter und den damit verbundenen neuen Geschmack gewöhnt, sondern dies hilft auch Hunden, die einen empfindlichen Magen haben, dieses besser zu vertragen.

Klappt dies auch nicht, liegt es vielleicht gar nicht nur am Futter selbst, sondern an etwas anderem, wie dem Futternapf selbst. Das Reinigen dieses Napfes sollte selbstverständlich nach jedem Fressen geschehen. Manchmal reicht das Auswaschen alleine für den Hund allerdings nicht und er riecht immer noch komisch. Daher ist es wichtig einen Futternapf zu wählen, welche Spülaschinenfest ist. Diesen daher mindestens 1-2 mal die Woche nicht nur auswaschen, sondern in dieser komplett sauber spülen lassen. Dies gilt übrigens auch für den Trinknapf. Gerade bei Hunden, die sehr wenig trinken, liegt es oft daran, dass der Trinknapf unschöne Ablagerungen aufweist. Bakterien im Napf machen sich durch eine unschöne Schleimschicht am unteren Ende des Trinknapfes bemerkbar. Auch kann es vorkommen, dass der Napf unschön beim Fressen klappert und der Hund daher sein Futter verweigert. Futternäpfe daher immer mit einem Gummiunterband kaufen, damit auch nichts klappert und beim Fressen nichts verrutscht.

 

🐶 Mein Tipp 🐶
Auch wenn der Napf wirklich sehr schlicht und einfach aussieht und nach nix Besonderem: nach zahlreichen Versuchen mit Keramik, Gestell, Holzunterbau und und und … sind wir bei diesem Napf gelandet. Er lässt sich sehr leicht reinigen, ist kratzfest und rutscht nicht weg. Nie wieder einen anderen!

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Auch kann man einmal versuchen den Platz der Futterstelle zu wechseln. So könnte es sein, dass der Hund mit dem Fressplatz negative Dinge verknüpft. Dies kann beispielsweise an Plätzen vorkommen, an diesen der Hund nicht ruhig und stressfrei fressen kann.

Ein häufiger Grund auch für die Fressunlust der Hunde, sind zusätzliche Futterquelle via Leckerchen. So bekommt der Hund nicht nur den Besitzern selbst beim Training oder während des Gassigangs seine Leckerchen, sondern auch noch vom Nachbarn oder dem Besuch der kommt. Dies sollte unbedingt abgestellt werden, denn oftmals ist der Hund von diesen Dickmachern schon so satt, dass er sein eigentliches Fressen gar nicht mehr anrühren mag.

Ein wertvoller Tipp, welcher immer gut funktioniert, ist das Arbeiten lassen für Futter. So kann man z.b. das Trockenfutter in einen Dummy füllen und diesen während des Spazierganges apportieren lassen. Auch kann man das Futter für das tägliche Training verwenden, anstatt Leckerchen zu geben. So lassen sich super tolle Übungen auf den täglichen Gassistrecken mit einbauen, wie z.b. ein Suchspiel, wo der Hund sein Futter an bestimmten Stellen erschnüffeln muss.

 

🐶 Mein Tipp 🐶
Das Hundespielzeug „Dog ’n Roll“ bietet dem Hund Beschäftigung und Aktivität als auch Intelligenztraining in einem. Das Intelligenzspielzeug besteht aus einer Rolle und zwei Schubladen. Diese können mit Trockenfutter oder Leckerlis befüllt werden. Sehr beliebt bei uns – nicht nur für den Hund 😉 Auch unser Kater findet es super 😉

 

Auch kann man versuchen, seine Fütterungsgewohnheiten und Zeiten zu ändern. Viele Hunde fressen nach einer Belastung nicht gerne, genauso wie es nicht ratsam ist, den Hund vor dem Gassigehen und Toben zu füttern. Hier kann man versuchen, diese Zeiten für den Hund ideal anzupassen. So frisst zb. mein Hund gerne erst ein paar Stunden nach dem Gassigang oder generell am Liebsten am Abend. Dies ist von Hund zu Hund unterschiedlich und sollte immer individuell angepasst und beobachtet werden.

Hilft das alles nichts sollte man sich überlegen, das Futter des Hundes zu wechseln. Es gibt viele Hunde, die ein neues Futter wieder viel lieber fressen als das Alte. Was natürlich nicht heißt, das man dem Hund jetzt Woche eine neue Sorte vorstellen sollte, jedoch gibt es auch hier wieder einige Gründe, weshalb der Hund das Futter nicht gerne mag. So kann es sein, dass ihm die Sorte partout nicht schmeckt oder aber auch, dass er nach dem Fressen Bauchweh bekommt, da er auf irgendwelche Inhaltsstoffe allergisch reagiert.

Auch ist es Übrigens durchaus möglich, auch wenn sich das Gerücht immer noch stark hält, Trockenfutter mit Nassfutter zu mischen. Gerade Hunde, die sonst nur Trockenfutter bekommen finden diese Alternative richtig gut.

 

Wenn falsches Futter den Hund krank macht

Nicht nur der Mensch, auch Hunde erkranken immer häufiger an sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Arthrose, Verdauungsproblemen. Darüber hinaus sind besonders kleine Rassen oft von Übergewicht betroffen. Die Folge ist sichtbar, die Tiere verlieren ihre Lebensfreude, bewegen sich nicht mehr so viel, was zu noch höherem Gewicht führt. Schuld daran ist falsches Futter für den Hund. Lesen Sie, wie Sie Ihren kleinem Liebling mit hochwertigem Hundefutter eine ausgewogene Ernährung verschaffen.

Bequem ist nicht immer gesund

Was für einen Hundehalter einfach und bequem ist, stellt für den Hund ein Problem dar. Das Hundefutter aus der Dose enthält zu wenig Mineralstoffe im Gegensatz dazu aber viele unappetitliche Substanzen, die dem Futter zugesetzt werden. Dazu gehören die Schlachtabfälle von Hühnern, Puten und Rindern. Damit das Futter eine fleischige Farbe erhält, wird Rote Beete Saft zugesetzt. So entsteht der Eindruck, dass es sich bei dem billigen Futter um hochwertiges Fleisch für den Hund handelt. Doch dem ist nicht so. Zusätzlich enthält das Hundefutter aus der Dose chemische Mineralien und Vitamine, die dem Tier in keinster Weise nützen.

Auf die Inhaltsstoffe beim Trockenfutter achten

Zu geringer Stuhlgang mit Folgekrankheiten sind daher für viele Hunde eine unangenehme Begleiterscheinung im Alltag. Wenn Sie Ihren Hund mit Trockenfutter füttern, sollten Sie auf einen hohen Anteil der Trockenfleischmasse achten. Darüber hinaus sollte der Getreideanteil aber nicht über 20 % liegen. Im Grunde sind Getreideprodukte für Hunde nicht geeignet. Sie sind Fleisch- und Gemüsefresser und können auf einen langen Zeitraum Getreide schwer verdauen. Wenn Sie für Ihren Hund Trockenfutter verwenden, zahlt sich ein Produkt, das etwas mehr kostet, auf lange Sicht aus, denn ein gesunder Hund muss nicht vom Tierarzt behandelt werden.

Artgerechtes Futter für den Hund

Die beste Nahrung für Ihren Hund ist frisches, ungekochtes Fleisch in einer Kombination mit Gemüse, das ebenso roh sein sollte. Zusätzlich sorgt ein frischer Knochen für die Reinigung und Erstarkung der Zähne. Wenn Sie bereits Ihren Welpen mit klein geschnittenem frischen Fleisch füttern, wird sich daraus ein starker und gesunder Hund entwickeln. Viele Menschen glauben, dass eine solche artgerechte Fütterung unangenehm riecht. Dem ist nicht so. Da die Hunde das Fleisch sofort fressen, entwickelt sich erst gar kein Geruch. Auch das Maul von Hunden, die mit frischem Fleisch gefüttert werden, riecht nicht ekelhaft.