Was braucht mein Hund

Es gibt viele Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, welche Ernährung für den Hund am besten geeignet ist. Einige Faktoren, die einen Einfluss auf die Ernährung des Hundes haben, sind sein Alter, eventuelle Allergien oder Krankheiten, wie z.b. Arthrose. Die Lebensweise und Umgebungsfaktoren haben auch einen gewissen Einfluss darauf. Bewegt er sich zum Beispiel viel, dann bedarf er natürlich einer anderen Ernährung, als wenn er sich weniger bewegt. Ist er sportlich aktiv und bringt körperliche Höchstleistungen, dann muss auch das in seiner Ernährung beachtet werden. Es gibt aber auch einige Grundregeln in der Hundeernährung Diese gelten, egal welches Alter er hat oder wie viel er sich bewegt. Da das Hundefutter aus dem Handel meist pauschalisiert ist, und auf diese Faktoren nicht eingeht, kann es passieren, dass Hunde das Futter nicht vertragen. Auch kann es dazu führen dass es bei Hunden, die bereits eine Vorerkrankung wie z.b. Arthrose haben, sich diese Krankheitsbeschwerden verschlimmern.

Hier den Überblick über die Inhaltsstoffe im Hundefutter zu behalten, und dann noch zu durchschauen, was Ihr Hund von den Inhaltsstoffen im handelsüblichen Hundefutter braucht oder nicht braucht, kann sich als schwierig herausstellen.

Um also entscheiden zu können, ob das handelsübliche Hundefutter oder selbst gekochtes Hundefutter für den eigenen Hund am besten geeignet ist, gilt, sich hier ein grundsätzliches Wissen über gesunde Hundeernährung anzueignen. Und es schickt sich, zusätzlich zu lesen, wenn Ihr Hund Arthrose oder andere Krankheiten hat, welches Futter hier für ihn am besten geeignet ist.


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Was isst der Hund

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, was Hunde eigentlich generell essen. Es gibt hier Meinungsverschiedenheiten darüber, ob sie Fleischfresser oder Allesfresser sind. Schaut man aber auf ihre Vorfahren, so liegt nahe, dass sie vor allem Fleisch verzehren. Man kann aber zusammenfassend sagen, dass Hunde Fleisch- sowie auch Allesfresser sind.

Hier ist eher zu beachten, dass man die richtige Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten zusammengestellt hat.

Pflanzliche Proteine und Fleisch und Innereien bieten sich hier am meisten an.

Auf Pflanzlicher Basis sind Weizenkleber Proteinlieferanten. Die Hauptnahrungsquelle für Kohlenhydrate sind Weizen, Mais, Reis und Hafer. Auch Kartoffeln Erbsen und Möhren kann man dem Hundefutter beimischen. Hier sind auch unverdauliche Kohlenhydrate mit inbegriffen, die als Ballaststoffe bei Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Leber- und Nierenerkrankungen sowie Verstopfungen durchaus Abhilfe schaffen können.

Besonders gut machen sich die folgenden Obst- und Gemüsesorten im Hundefutter:

  • Karotten
  • Erbsen
  • Pastinaken
  • Zucchini
  • rote Beete
  • Äpfel
  • Birnen
  • Beeren
  • Bananen

Fette werden in der Nahrung durch tierische wie auch pflanzliche Produkte geliefert.Manche füttern ihrem Hund lediglich rotes Fleisch und Knochen. Wenn man sich entscheidet, seinen Hund auf diese Weise zu ernähren, muss man jedoch sehr darauf achten, dass hier kein Mangel oder Überschuss an bestimmten Mikro-oder Makronährstoffe entsteht. So lohnt es sich also, eine Beratung professioneller Tier- Ernährungsexperten hinzuzuziehen.

Kochen für Hunde

Entscheidet man sich fürs Kochen für Hunde, oder einen Teil seiner Nahrung mit selbstgekochten Mahlzeiten zu bereichern, so gibt es einige Grundnahrungsmittel, die man Stück für Stück zu tun kann. Man sollte aber mit jedem neuen Nahrungsmittel erstmal testen, ob der Hund sie verträgt, denn Hunde können auch Nahrungsmittelallergien haben, und so kann man diese schnell herausfinden und vermeiden. Will man das Hundefutter selber kochen und seinem Hund Fleisch kochen, eignen sich Geflügel, Rind, Schwein, Schaf, Pferd und fast alle anderen Fleischsorten. Wichtig ist hier, dass einige Fleischsorten komplett durchgegart werden müssen, wie Schweinefleisch zum Beispiel. Auch Innereien sind reich an Vitaminen, sollten aber nicht allzu oft gefüttert werden. Wenn man seinem Hund Fisch verfüttern möchte muss man darauf achten, dass dieser gut durchgekocht und die Geräten gänzlich entfernt sind. Auch Eier kann man seinem Hund ins Futter mischen. Milch und Milchprodukte ergänzen auch die Proteinwerte. Es gibt aber viele Hunde die Laktose nicht vertragen. Diese vertragen dann eher Quark und Hüttenkäse. Getreide kann man auch zur Nahrung beimischen. Hier eignen sich Reis oder Haferflocken besonders gut. Auch Nudeln und Brot vertragen viele Hunde gut. Gekochte Hülsenfrüchte eignen sich nur in geringen Maßen. Bei Obst und Gemüse ist zu beachten, dass nicht jedes davon verträglich ist. Manche sind sogar giftig für den Hund.Generell zu vermeiden sind gesalzene oder scharf gewürzte Speisen. Wenn man das Hundefutter etwas würzen möchte, eignet sich Basilikum, Thymian und Petersilie jedoch in geringer Menge. Zu vermeiden sind außerdem Zwiebeln Lauch und Knoblauch diese sind für Hunde giftig. Auch Avocados Rosinen und andere Zitrusfrüchte sind nicht für den Hund geeignet. Wer hier auf Nummer sicher gehen will findet mittlerweile sehr viele Hundefutter Rezepte und Rezeptbücher für Hundefutter. So vermeiden Sie, Ihrem Hund das falsche Produkt zu geben.

Hundefutter selbst kochen - Rezepte

Hundefutter selber kochen – Rezepte

Eis für Hunde selbst herstellen

Leckeres Eis schmeckt nicht nur den Menschen, auch Hunde können durchaus auf den Geschmack kommen. Allerdings ist das Süße Eis aus der Eisdiele nichts für die Vierbeiner. Hunde haben es da gern etwas deftiger. Wir haben mal drei Rezepte für schnelles Hundeeis herausgesucht und möchten diese gern hier vorstellen.
Es empfiehlt sich das Eis in Muffinformen einzufrieren und als Stiel Hundespaghetti (luftgetrocknete Schweinedärme) oder Kauknochen zu verwenden. Die Eisstücke lassen sich dann auch besser aus den Muffinförmchen oder Joghurtbechern herauslösen. Die angegebene Menge reicht für je zwei Muffinformen.

Fliegendes Quarkeis

  •  2 Esslöffel Quark (Topfen)
  • 1 kleinen Schuss Öl
  • Kleingeschnittenes gekochtes Puten-/Hühnchenfleisch (Menge je nach Wunsch)

Leberwursttraum-Eis

  • 2 Esslöffel körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
  • 1 kleinen Schuss Öl
  • 1 – 2 Esslöffel Leberwurst

Power-Eis

  •  2 Esslöffel Naturjoghurt
  • 2 Esslöffel Haferflocken

Natürlich alles gut durchmengen, in die Form geben und über Nacht gut durchfrosten lassen. Egal ob sie Muffinformen verwenden oder Joghurtbecher, Sie sollten darauf achten dass der Hund nicht zu große Stücke frisst.

 

Fazit Hundefutter selbst kochen

Abschließend bleibt zu sagen, dass Hundefutter selber kochen sich für den Hund auf jeden Fall lohnt. Es ist aber wichtig zu wissen, was man für den Hund kochen kann und will – und was nicht.

 

Deine Lieblings-Rezepte?

Hast du tolle Rezepte für deinen Vierbeinigen Freund? Dann teile sie doch gern in den Kommentaren!


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