Schon eine Tafel Bitterschokolade kann für einen Hund tödlich sein!

Schokolade ist etwas Herrliches: Schön eingepackt wartet sie in den Supermarktregalen darauf, von ihrer Glanzpapierhülle befreit zu werden und ihr schokoladenbraunes Innenleben zu präsentieren. Schokolade hat fast immer Saison. Mehr als elf Kilogramm Schoki isst ein deutscher Durchschnittskonsument pro Jahr. Damit liegen die Bundesbürger im europäischen Spitzenfeld. Lediglich die Schweizer sind den Deutschen beim Appetit auf Schokolade ebenbürtig.

Ob Ostern oder Weihnachten. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen jede Menge Süßigkeiten und Schokolade im Haus sind. Wir schenken Schokolade; wir erfreuen uns am bunten Schokohasen und den weihnachtlichen Schokoladenkeksen, und lassen uns die zartschmelzenden Köstlichkeiten anlässlich der Festtage genüsslich im Mund zergehen. Schokolade schmeckt und ist für uns Menschen bekömmlich. Wer möchte da schon gerne seinen besten vierbeinigen Freund ausschließen?

Hundebesitzer sollten sich beim Schenken allerdings auf zweibeinige Schoko-Liebhaber beschränken. Denn schon ein Schoko-Osterhase kann für Hunde tödlich sein!

Hundeexperten warnen vor Süßigkeiten

Schokolade und Süßigkeiten – in welcher Form auch immer – können für Hunde eine ernstliche Gefahr darstellen, warnt die britische Hundeinteressengruppe Dogs Trust. Ihre Sprecher berichten von Fällen, „in denen der Hund Schoko-Osterhasen bekommt, damit er sich nicht übergangen fühlt.“ Das Ergebnis dieser Form der Tierliebe ist mitunter tragisch: Schon ein durchschnittlich schwerer Osterhase aus Schokolade kann für einen kleinen Hund den Tod bedeuten.

Auch heimische Biologen warnen vor den bösen Folgen des Naschens: Das in der Schokolade enthaltene Koffein und ein ähnlicher Stoff, das Theobromin, könnten zu schweren Herzproblemen führen. Die Symptome der Vergiftung würden dann von der Menge und der Art der aufgenommenen Schokolade abhängen: Zartbitter- bzw. Blockschokolade ist besonders gefährlich. Besonders das Theobromin verbleibt lange im Blutkreislauf und kann zu Epileptischen Anfällen, Herzinfarkt, inneren Blutungen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Die untere Grenze für eine tödliche Gesamtmenge an reinem Theobromin für Hunde liegt laut der Universität Zürich bei 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das sind ungefähr drei Tafeln Vollmilchschokolade oder einer Tafel Zartbitter-Schokolade für Hund mit einem Körpergewicht von 10 bis 15 Kilogramm.

Ein Hund, der eine gefährlich große Menge Schokolade gefressen hat, sollte innerhalb von zwei Stunden nach der Einnahme zum Erbrechen gebracht werden. Hundebesitzer sollten mit ihrem Liebling außerdem unbedingt zum Tierarzt!

Hundeschokolade als Alternative

Experten raten dringend davon ab, einem Haustier Schokolade und Pralinen anzubieten. Wenn Sie dies dennoch tun möchten, dann geben Sie ihrem Haustier ein kleines Stück Hundeschokolade, die die genannten Stoffe in geringeren Mengen enthält als herkömmliche Schokolade.

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Bitte beachten Sie, dass dieser Beitrag einen fachlichen Ratschlag – zum Beispiel durch einen Tierarzt – nicht ersetzen kann.